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10 Januar 2018

Felix A. Münter - Troubleshooter. Das Aufgebot




Klappentext

»Die Tore der Hölle haben sich dort geöffnet. Sie haben Terror und Schrecken ausgespien und alles verwüstet.«
Amerika 1872. Sieben Jahre nach dem Ende des blutigen Bürgerkriegs durchstreift Samuel Reeve, ein ehemaliger Kavallerieoffizier des Nordens, das Land. Er ist auf der Suche nach Begleitern, nach Männern und Frauen, die mutig genug sind, sich auf die Suche nach etwas zu begeben, von dem nur im Flüsterton gesprochen wird.
Es hat sie immer gegeben: Die Geschichten von Monstern in den Weiten des Westens. Von Gestaltwandlern, Geistern, Wendigos oder Chupacabras. Von Dämonen und anderen namenlosen Schrecken, die ihr Unwesen treiben und auf der Jagd nach den Arg- und Wehrlosen sind. Die meisten mögen diese Geschichten für Folklore halten, für Gerede am Lagerfeuer – oft aus dem Mund eines Betrunkenen. Doch Sam Reeve weiß es besser. Angetrieben vom Schicksal der eigenen Familie und dem Drang, die Wahrheit erfahren zu wollen, macht er sich auf den Weg, ein Aufgebot zusammenzustellen, das allen Gefahren gewachsen ist. Doch was sich in den entlegenen Winkeln des Landes verbirgt und Jagd macht, scheint viel größer, schlimmer und unglaublicher als angenommen.


Papierverzierer | eBook ISBN: 9783959620314 183 Seiten | Troubleshooter #1 | 28. September 2017

Meinung
Bücher die so ein bisschen nach (Klischee-) Western mit viel Geballer klingen mag ich. Und wenn das dann auch noch mit Horror vermischt wird dann kann ich nicht dran vorbeigehen. Genauso war es mit Troubleshooter-Das Aufgebot.

Und von der Geschichte bekommt man fast genau das was der Klappentext verspricht. Ein bisschen Wild West Romantik, Action und Monster. Keine großartigen Konflikte, dafür eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Helden. Sam Reeve stellt ein Aufgebot aus den unterschiedlichsten Charakteren zusammen, jeder hat eine besondere Begabung und Eigenheiten. Schön fand ich, das die Gruppe bunt gemischt ist und nicht alle typischen Western Klischees bedient wurden. Es gibt zwar den mexikanischen etwas verrückten Kopfgeldjäger der immer einen Spruch auf den Lippen hat, aber das war es auch schon. Reeve ist ein ruhiger Veteran und guter Anführer. Dann gibt es noch einen Arzt, eine Diebin und eine sehr gute Schützin. Die dynamik in der Gruppe entwickelt sich schnell aber glaubhaft, sind sich zu Beginn alle noch recht fremd entsteht doch schnell ein gut zusammenarbeitentes Team.

Zuerst lernt man nach und nach die Charaktere kennen und die Gruppe trifft zusammen. Dann erst geht die eigentliche Horrorgeschichte los. Es dauert lange bis Reeve erklärt was eigentlich los ist und noch länger bis die Horrormomente in die Geschichte kommen. Es gibt auch sehr wenige wirklich gruselige Momente, durch den Klappentext hatte ich mir mehr davon erhofft. Die Geschichte macht Spaß, mir fehlte aber das besondere Etwas. Alles plätschert so vor sich hin und dann kommt das actionreiche Finale.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen lässt aber auch noch genug Spielraum für eine Fortsetzung, die in der Zwischenzeit auch erschienen ist.

Felix A. Münter ist es gelungen den "Wilden Westen" sehr bildhaft darzustellen. Die endlos scheinendnen Weiten, die langen Ritte durch die USA und die teilweise noch sehr ursprüngliche Natur. Als Leser versinkt man in der Vergangenheit.

Troubleshooter-Das Aufgebot ist ein guter und unterhaltsamer Reihenauftakt. Western mit einer Portion Horror.

Danke an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar

Die Reihe
Troubleshooter
1: Das Aufgebot
2: Jäger und Gejagte

05 Januar 2018

Ann-Kathrin Karschnick, Felix A. Münter - Trümmerwelten. Die Odyssee der Alice Sparrow




Klappentext

Alice Sparrow bestimmt scheinbar das Schicksal der gesamten Trümmerwelten. Während Noemi und Charlie lernen müssen, ihre neugewonnenen Kräfte zu kontrollieren, und dabei nicht auch noch das zerstören dürfen, was von den Trümmerwelten übrig ist, wird von mehreren Inseln aus Jagd auf sie gemacht, denn offensichtlich will sich tatsächlich jeder den einzigen Dreimaster im ganzen Wolkenmeer aneignen. In dem Bestreben, sich gegen die Übermacht an Feinden zu wehren, beginnt für die vierköpfige Crew eine waghalsige Irrfahrt mit einem ungewissen Ausgang.


Papierverzierer | eBook 9783959623292 + Taschenbuch (noch nicht bekannt) 306 Seiten | Trümmerwelten #2 | 26. Oktober 2017 

Meinung
Spoilerfrei

Nachdem Band 1 so spannend und überraschend anders war habe ich mich riesig gefreut dass die Geschichte um die Alice Sparrow weitergeht. Meine Erwartungen an das Buch waren dementsprechend auch sehr hoch.

Die Odysee der Alice Sparrow startet gleich nach den Ereignissen aus Band 1. Es wird kurz zusammengefasst was alles passiert ist und dann begleitet man auch schon Noemi und Charlie, deren Wege sich immer wieder kreuzen. Beide schaffen es wieder sich und ihre Begleiter in die unmöglichsten Situationen zu bringen die auch nicht immer einfach gelöst werden können.

In diesem Teil werden sehr viele neue Fragen aufgeworfen aber sehr wenige beantwortet. Leider zieht sich das Buch in der Mitte ein bisschen, ständig eine Flucht von hier nach da und wieder wo anders hin. Das spannende Finale entschädigt dann aber dafür. Leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger und lässt den Leser mit sehr vielen offenen Fragen zurück.

Die Charaktere machen interessante Wandlungen durch. Dadurch gibt es auch einige überraschende Situationen weil eben doch nicht so gehandelt wird wie erwartet. Dabei bleibt Noemi ihrer hitzköpfigen Art durchaus treu und Charlie bleibt eher der besonnenere Gegenpart.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Insgesamt war Band 2 interessant und auch ab und an spannend, reichte aber nicht ganz an den ersten Teil heran. Ich hoffe das es irgendwann noch einen weiteren Teil geben wird der die offenen Fragen beantwortet.

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar.


Die Reihe
Trümmerwelten
1: Das Geheimnis der Alice Sparrow
2: Die Odyssee der Alice Sparrow

10 November 2017

Rhoda Belleza - Herrscherin der tausend Sonnen




Klappentext

Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen.


cbt | eBook ISBN: 978-3-641-18792-7 + Taschenbuch ISBN: 978-3-570-16470-9 400 Seiten | Empress of a Thousand Skies, aus dem Amerikanischen von Michaela Link | Herrscherin der tausend Sonnen #1 | 30. Oktober 2017 

Meinung
Das Buch habe ich beim stöbern auf Goodreads entdeckt, als ich auf der Suche nach Sci-Fi Büchern die von Frauen geschrieben sind war. Mir ist nämlich aufgefallen, dass fast alle Sci-Fi Bücher die im Weltraum spielen und in meinem Regal stehen von Autoren geschrieben wurden.
Zurück zum Buch: Mich hat der Klappentext angesprochen. Ein bisschen skeptisch war ich weil es ein Jugendbuch ist, das der cbt Verlag ab 14 empfiehlt. Ich habe es beim Bloggerportal angefordert und durfte es auch lesen, vielen Dank!

Herrscherin der tausend Sonnen ist das erste von zwei Teilen der Reihe, Band 2 soll nächstes Jahr auf englisch erscheinen.

Die Geschichte an sich war interessant, wenn auch einige Überraschungen vorhersehbar waren. Die kleinen subtilen Andeutungen waren dann doch nicht so subtil. Man erfährt erst langsam mehr über alles, die Welt und die verschiedenen Völker. Dabei begleitet man Abwechseln Rhiannon und Alyosha. Zwischen den Charakteren springt man hin und her und erfährt dann teilweise auch nur in kurzen Rückblicken was in der Zwischenzeit passiert ist. Ich mochte diese Erzählweise, es gibt keine unnötigen Längen und man muss auch ein bisschen mitdenken. Allerdings wirkt einiges auch nicht ganz durchdacht.
Gut war wie auch aktuelle Themen wie Rasissmus und vom Krieg flüchtenden Menschen mit verarbeitet wurden. Als Leser hat man etwas zum nachdenken.

Rhiannon, genannt Rhee, letzte lebende Ta'an und damit Kaiserin sobald sie 16 ist. Leider ist sie unfassbar nervig als Charakter. Sie ist kindisch, selbstsüchtig, naiv und kann einfach nicht nachdenken. Sie will nur Rache und das ist alles was sie antreibt. Die Personen an denen sie Rache nehmen will hat sie aber aus ihren Erinnerungen und es ist nicht alles wie es scheint. Es läuft eine riesige Verschwörung und wirklich alle wissen mehr als Rhee. Aber Rhee kommt gar nicht auf die Idee einfach mal mit den Leuten zu reden zieht sie ihre eigenen Schlüsse. Und das sie einfach falsche Schlüsse zieht ist beim lesen so oft offensichtlich, nur Rhee sieht es nicht.

Alyosha ist zwar interessant, aber auch zu ihm konnte ich keine so wirkliche Bindung aufbauen. Es ist ebenfalls ein bisschen naiv, versucht aber immerhin etwas zu ändern.

Die Welt war sehr interessant und von mir aus hätte es gerne noch mehr Infos geben dürfen. Viele unterschiedliche Planeten und Völker und unterschiedliche Technologien. Grade die Technologien waren interessant und auch gut erklärt, keine technischen Details aber man konnte sich Vorstellen wie alles funktioniert. Alles ist interessant aber das gewisse Etwas hat mir im ganzen Buch gefehlt, ich kann nicht so genau sagen was es war. Ich war eher unbeteiligter Beobachter statt mitendrin dabei.

Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen, passend zu einem Jugendbuch. Manche Beschreibungen und auch Dialoge waren mir aber zu flapsig und manchmal auch etwas derb.

Der Verlag empfiehlt das Buch ab 14, es gibt aber ein paar brutale Stellen, die vielleicht nicht unbedingt etwas für empfindliche Leser sind.

Ich bin hin und her gerissen. Die Idee der Geschichte gefällt mir, die Umsetzung war unterhaltsam aber mir fehlte das gewisse Etwas das mich so richtig mitgerissen hat. 3,5 Sterne.
Wer gerne mal mit jungen Charakteren durchs Weltall fliegen will und eine interessante Welt erkunden will sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen.

Danke an das Bloggerportal und cbt für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

Weitere Rezensionen
Katy von Hauntedcupcake

Die Reihe
Herrscherin der tausend Sonnen
1: Herrscherin der tausend Sonnen, Empress of a Thousand Skies
2: Rebellin der tausend Sterne (Juni 2018), Blood of a Thousand Stars (2018)

17 Oktober 2017

Andreas Suchanek - Das Erbe der Macht. Essenzstab




Klappenext
Band 2 einer Reihe!
Um voll auf seine Fähigkeiten zugreifen zu können, benötigt Alexander Kent einen Essenzstab. Doch als er und Jen nach dem Stabmacher suchen, stellen sie überrascht fest, dass dieser verschwunden ist. Eine Jagd beginnt. Gleichzeitig wollen die Lichtkämpfer im Castillo endlich erfahren, was der Rat ihnen verheimlicht. Hierfür schmieden sie einen waghalsigen Plan. Niemand ahnt, dass das Böse in ihrer aller Mitte darauf lauert, erbarmungslos zuzuschlagen.


Greenlight Press | eBook 9783958342255 128 Seiten, Hardcover Sammelband 1-3 ISBN: 978-3-95834-226-2 334 Seiten | Das Erbe der Macht #2 | 28. Oktober 2016

Meinung
Nach dem spannenden Ende von Band 1 geht es auch gleich mit Band 2 weiter. Ohne Umschweife geht die Geschichte weiter. Es gibt neue spannende Informationen und auch viele neue Fragen.

Auch hier begleitet man wieder unterschiedliche Charaktere durch die Handlung. Dabei entdeckt man viele neue Details der Welt. Und es macht Spaß nach Hinweisen zu suchen was denn nun wirklich der Plan ist.

Leider geht auch hier wieder alles rasend schnell. Ein bisschen ausführlichere Beschreibungen wären toll. Man fühlt sich ein bisschen durch die Geschichte gehetzt.

Man erfährt nun ein bisschen mehr über die Protagonisten. Leider finde ich immer noch keinen wirklich Draht zu den Charakteren, egal um welchen es sich handelt. Alle wirken noch so austauschbar. Als Leser erfährt man die Geschichten von Jen und Alex. Beide hatten kein leichtes Leben bevor sie zu Magiern wurden. Aber leider ist die Distanz zwischen mir und den Charakteren noch so groß das ich nicht wirklich mitfühlen konnte.

Durch die konstante Spannung und den gut zu lesenden Schreibstil hat man dieses Buch schneller beendet als man Schattenmagier sagen kann. Und es ist wirklich so spannend, dass ich froh bin erst jetzt in die Reihe eingestiegen zu sein und schon einige weitere Teile erschienen sind.

3,5 Sterne. Eine gute Fortsetzung die den Leser fesseln kann, trotz kleiner Schwächen.

Danke an Andreas Suchanek für das Rezensionsexemplar.

 Die Reihe
Das Erbe der Macht
1: Aurafeuer
2: Essenzstab
3: Wechselbalg
4: Feuerblut
5: Silberregen
6: Schattenfrau
7: Schattenzeit
8: Opfergang
9: Silberknochen

13 Oktober 2017

Andreas Suchanek - Das Erbe der Macht. Aurafeuer




Klappenext

Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge! Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss. Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.
Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive: Erlebe mit an, wie sich die Lichtkämpfer und der Rat des Lichts – Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – gegen die Macht des Bösen stellen.


Greenlight Press | eBook 9783958342170 120 Seiten, Hardcover Sammelband 1-3 ISBN: 978-3-95834-226-2 334 Seiten | Das Erbe der Macht #1 | 30. September 2016

Meinung
Die "Das Erbe der Macht" Reihe steht schon einige Zeit auf meiner Wunschliste. Ich liebe Geschichten mit Magiern. Nun habe ich Band 1 endlich mal gelesen.

Die Geschichte ist sehr spannend. Es passiert immer einiges, alles geht aber doch recht schnell.
Die Welt ist interessant und es macht Spaß nach und nach heraus zu finden wie die magische Welt so funktioniert. Dabei ist am Anfang einiges unklar und vor allem unbekannt, alles wird aber nach und nach erklärt. Als Leser wird man nicht langsam an die magisch Welt herangeführt, man erlebt es wie Alex. Plötzlich ist alles da und man muss damit klar kommen.
Die Art wie die Welt erklärt wird war interessant, es gibt niemanden der sich hinstellt und sagt wie alles funktioniert. Man erlebt es nach und nach einfach mit. Das Buch endet dann mit einer sehr schockierenden Enthüllung.

Die Charaktere blieben für mich leider noch sehr blass. Man lernt das Team und die Unsterblichen zwar kennen aber so wirklich eine Bindung aufbauen konnte ich noch nicht. Dafür waren die Begegnungen zu kurz. Und leider wirken die Charaktere noch sehr austauschbar. Es gibt auch das ein oder andere Klischee.
Die Idee mit den Unsterblichen war interessant, die Umsetzung aber für mich nicht ganz so gelungen. Es wirkt ein bisschen zusammengewürfelt. Da gibt es Jeanne d'Arc und Leonardo Da Vinci, die einfach mal bei den Lichtkämpfern sind. Leider wirken diese beiden auch sehr austauschbar und bis auf die Namen könnten sie auch einfach irgendwer sein. Ich hätte mir da mehr erwartet. Wenn Johanna von Orleans vor einem steht hat das in meiner Vorstellung zumindest einen Wow-Effekt verdient. Aber das wird von allen einfach so hingenommen.

Im Verlauf der Geschichte begleitet man abwechselnd unterschiedliche Figuren. Dabei begleitet man nicht nur die Lichtkämpfer, ab und an auch die Antagonisten. Den Wechsel zwischen vielen Charakteren mag ich persönlich nicht so. Und hier passieren die Wechsel auch recht oft und die Besuche bei den Charakteren sind teilweise echt kurz.
Der Schreibstil ist sehr einfach und schnell zu lesen. Teilweise recht umgangssprachlich.
Auf jeden Fall will ich noch wissen wie es weitergeht.

Ein guter Auftakt der Spaß macht aber noch einige Schwächen hat. Fans von actionreicher Urban-Fantasy ohne große Liebesgeschichte haben auf jeden Fall Spaß an diesem Buch.

Danke an Andreas Suchanek für das Rezensionsexemplar.

Die Reihe
Das Erbe der Macht
1: Aurafeuer
2: Essenzstab
3: Wechselbalg
4: Feuerblut
5: Silberregen
6: Schattenfrau
7: Schattenzeit
8: Opfergang
9: Silberknochen

16 September 2017

Jeffrey Ford - The Twilight Pariah




Klappentext

Three friends go looking for treasure and find horror in Jeffrey Ford's The Twilight Pariah.
All Maggie, Russell, and Henry wanted out of their last college vacation was to get drunk and play archaeologist in an old house in the woods outside of town. When they excavate the mansion's outhouse they find way more than they bargained for: a sealed bottle filled with a red liquid, along with the bizarre skeleton of a horned child Disturbing the skeleton throws each of their lives into a living hell. They feel followed wherever they go, their homes are ransacked by unknown intruders, and people they care about are brutally, horribly dismembered. The three friends awakened something, a creature that will stop at nothing to retrieve its child.


Tor Books | eBook EAN: 9780765397331 + Taschenbuch 176 Seiten | Einzelband | 12. September 2017 | keine deutsche Übersetzung


Meinung
Ok, der Klappentext und das Cover haben mich sofort überzeugt. Drei Personen die nach einem Schatz suchen und zwar in einem alten zerfallenen Haus. Dabei entdecken sie vor dem Haus etwas, graben es aus und finden ein sehr guseliges Skelett. Dann werden sie von etwas unheimlichen verfolgt. Genau mein Buch!

Leider klang das Buch viel gruseliger als es war. Man hätte ein bisschen mehr aus der Geschichte machen können. Es gibt gruselige Momente aber mir waren es zu wenig.
Die Charaktere bleiben alle ein bisschen blass. Ihr Handeln ist aber meist nachvollziehbar. Teilweise kopflos aber wer wäre das nicht wenn plötzlich ein Geist vor einem auftaucht? Leider nehmen sie aber auch vieles sehr gelassen hin. Was aber auch daran liegen könnte das ständig getrunken und gekifft wird. Man hat das Gefühl alles durch einen Drogennebel wahrzunehmen.
Leider ist es teilweise aber auch unlogisch. Da findet die Clique ein 100 Jahre altes Skelett und trägt es mit sich herum wie eine Puppe? Als ob die Knochen verbunden wären, wie bei einem Modell.

Die Geschichte an sich war interessant. Es hat Spaß gemacht das Geheimnis des Skelettes nach und nach zu lüften. Was dieses Wesen ist und wo es herkommt war auch spannend erklärt, ich wäre da nicht drauf gekommen.
Nochmal auf den Horror-Aspekt des Buches zurück zu kommen: Für ein wirklich gutes Horrorbuch war es leider zu ungruselig für mich. Es plätschert alles so vor sich hin, nur ab und an passiert dann was seltsames.

Eine nette und teilweise gruselige Geschichte für zwischendurch. Leider nicht so gruselig wie erhofft aber die Geschichte weiß trotzdem zu unterhalten.

Danke an Netgalley und Tor und für das zur Verfügung gestellte Rezensionexemplar

16 Juli 2017

David Pawn - Die Wahrheit hat Zähne




Klappentext

„Nun, mein Liebchen“, flötete der Vampir. „Hast du einen letzten Wunsch?“
„Verrecke!“
Geraldine Silvestri ist Vampirjägerin. Nicht genug damit, dass sie sich mit dem mächtigen Chef eines Vampirclans anlegt, der vor nichts zurückschreckt, indem sie einen von dessen Untergebenen tötet. Nein, es muss sich auch noch ein Stalker an ihre Fersen heften. Vor der barocken Kulisse Dresdens entspinnt sich eine Geschichte über Rache und Blutdurst, eine gekonnte Mischung aus Thriller und Vampirroman.


Selbstverlag über Qindie | eBook ASIN: B072X7BLMN + Taschenbuch ISBN: 9781547091683 ; 238 Seiten | Einzelband | 22. Juni 2017 


Meinung

Vampirjäger und unfreundliche Vampire. An solchen Büchern komme ich einfach nicht vorbei.

Los geht es gleich blutig und ohne große Vorstellung der Charaktere. Geraldine erledigt gleich Vampire, und das ziemlich brutal. Dann wechselt man auch schon zu Toralf, dem Vampir dessen Vassal Geraldine gerade getötet hat. Davon ist er absolut nicht begeistert und schwört Rache.
Der dritte Charakter ist Herr Zucker, der zu Geraldines Stalker wird. Abwechselnd begleitet man die drei Charaktere durch die Geschichte, die Wege kreuzen sich und dann kommt es zu einem spannenden Finale.
Alles in allem war die Geschichte wirklich gut. Es gab neue Aspekte und die Erklärungen warum der Vampirmythos so ist wie er aktuell ist waren interessant. David Pawn hat tolle Ideen und diese gut umgesetzt. Das Ende ist gut und unerwartet. Zwar ist die Geschichte abgeschlossen, lässt aber noch die Option für einen Nachfolger offen.

Trotzdem gibt es ein paar Kritikpunkte. Die Charaktere waren mir zu flache. Geraldine und ihr Stalker waren sehr austauschbar. Toralf teilweise sehr klischeehaft. Ein sehr sehr alter Vampir der die moderne Welt gar nicht so gut findet. Eine wirkliche Entwicklung gibt es auch nicht, dafür ist das Buch auch einfach zu kurz denke ich.

Der Stil wirkt leider oft eher eine Aufzählung der Ereignisse und sehr emotionslos. Wirklich mitfühlen konnte ich nicht, ich war stille Beobachterin. Zwischendurch wurde durch gelungene Beschreibungen auch ein bisschen Atmosphäre aufgebaut, diese wurde aber nicht lange gehalten.

Eine solide Geschichte über Vampire und Jäger. 3,5 Sterne gibt es von mir. Für Vampirfans empfehleswert! Und für Leser die keine Vampirliebegesgeschichte lesen wollen auch.

12 Juli 2017

Simone Keil - Guy Lacroix. Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder




Klappentext
Cöln, Freie Reichsstadt, im Jahre des Herrn 1898
Europa hat sich noch immer nicht von dem Quantenmagischen GAU erholt, der die Welt 40 Jahre zuvor erschüttert hat. Die quantenmagische Strahlung verseucht den halben Kontinent. Die Dampfmagische Gesellschaft hat einen Schutzschirm über Cöln errichtet, doch dieser Schutz hat seinen Preis. Die Dampfmagier nutzen die Furcht vor der Strahlung aus, um die Bürger zu kontrollieren. Die Quantenmagier sind in den Untergrund geflüchtet und haben unter den Gassen Cölns eine Welt geschaffen, die ihren eigenen Regeln folgt. Aber auch in der Oberstadt nehmen Korruption und Verbrechen erschreckende Ausmaße an. Die Dezernate des Kaiserlichen Kriminalamtes sind unterbesetzt, die Beamten überlastet. Viele haben sich korrumpieren lassen oder resigniert. Nicht so Kommissär Lacroix. Für ihn sind Recht und Gesetz nicht nur leere Floskeln. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem geschwärzten Boden Cölns und kämpft für Gerechtigkeit. Bis ein schwerer Schicksalsschlag auch seine Welt ins Wanken bringt.


Selbstverlag via Qindie | eBook EAN: 9783739367910 + Taschenbuch ISBN: 9781495264207 178 Seiten | Clockwork Cologne Guy Lacroix #1 | 21. Januar 2014 

Meinung
Hier hat mich der Klappentext und das Cover angesprochen. Bei einer Gratisaktion ist das Buch dann auf meinen Kindle gewandert lag dort aber sehr lange ungelesen.

Man startet auch gleich mitten in der Geschichte, mit der Festnahme eines gesuchten Verbrechers. Ohne große Umwege begleitet man dann den Kommisär Lacroix in seinem Leben. Das war am Anfang etwas seltsam, man wird einfach so in diese düstere aber interessante Welt geworfen. Viele Erklärungen gibt es nicht, man muss sich selbst ein Bild machen. Und einiges kann man sich auch im Laufe der Geschichte erschließen.
Leider ist das ganze Buch doch sehr kurz, vieles bleibt offen. Und wenn man endlich so richtig in der Welt versunken ist und die Jagd nach dem Mörder richtig spannend wird ist es auch schon wieder vorbei.

Guy Lacroix blieb immer sehr distanziert, man lernt ihn nicht wirklich kennen und er ist auch nicht unbedingt ein Sympathieträger. Aber er passt in diese Geschichte.

Die Welt die Simone Keil geschaffen hat hat mir gut gefallen. Sehr düster und voller interessanter Ideen. Da gibt es nicht nur die Dampfmaschinen, es gibt auch unterschiedliche Arten von Magie auch Dampfmagie. Ein magischer Schutzschild hält Strahlung ab und ermöglicht so erst ein Leben in der Stadt. Und dann gibt es noch die Unterstadt in der die ärmsten der Armen leben und auch allerhand Zwielichtige Gestalten.

3,5 Sterne. Ein wunderbarer Steampunk-Krimi mit vielen tollen Ideen. Leider ist das Buch etwas zu kurz geraten und ein paar mehr Details und Aufklärungen hätten nicht geschadet.


Die Reihe
Clockwork Cologne

"Guy Lacroix" von Simone Keil
1 - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
2 - In den Klauen des Metamorphen

"Magnus" von Susanne Gerdom
1 - Der blaue Tod
2 - Das chinesische Mysterium

"Boris und Olga" von Selma J. Spieweg
Tod dem Zaren

11 März 2017

M. H. Steinmetz - The Wild Hunt




Klappentext

Ein Serienkiller treibt in Louisiana sein Unwesen. Er überfällt Reisende und verschleppt sie in das Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge. Als Sues Familie in die Fänge des Killers gerät, muss sie mit ansehen, wie ihre Familie brutal ermordet wird. Sie selbst kann in ihrer Not gerade noch in die Sümpfe entkommen. Die Jagd auf den Serienkiller beginnt, dessen Morde mit einer Blutfehde zusammenhängen, die bis in die Zeit der amerikanischen Revolution zurückreicht. Doch in den Sümpfen lauert noch etwas weitaus gefährlicheres als der Killer. Es ist kompromisslos, tödlich und absolut böse! (Quelle: Verlagsseite)



Papierverzierer Verlag | ebook + Taschenbuch 222 Seiten |Einzelband | 28. April 2016


Meinung
Dieses Buch hat mich schon durch den Klappentext angesprochen. Nachdem ich schon begeistert von der "Totes Land" Reihe des Autors war wollte ich natürlich auch sein neues Buch lesen.

Alles startet mit einem spannenden Prolog, indem man Sue kennenlernt. Dann wechselt man zu den weiteren Charakteren. Es gibt noch Mason, den Reporter der auf eine einmalige Story aus ist, sowie Nina und Eric. Beides sind Arbeitskollegen die einfach ein schönes Wocheneide haben wollen und dabei dummerweise vom Weg abkommen. Die Geschichte springt immer zwischen diesen Personen hin und her, Kapitelweise sodass man als Leser noch gut den Überblick behält. Ich mochte den Aufbau der Geschichte, durch die Wechsel erfährt der Leser sehr viel mehr als die Charaktere wissen und das sorgt für mehr Spannung.
Am Anfang scheint alles relativ klar zu sein, was mit dem Killer ist und was so vor sich geht. Doch M. H. Steinmetz kann den Leser geschickt an der Nase herumführen und baut überraschende Wendungen ein. Es gibt nicht nur diesen brutalen Serienkiller, sondern auch gruselige Wesen aus alten Legenden.
Für schwache Nerven ist dieses Buch nichts, es gibt einige blutige Szenen und gegen Ende wird das Buch immer brutaler und teilweise wirklich eklig.

Die Gegend der Sümpfe in Louisiana ist wirklich sehr gut beschrieben. Man ist mitten drin in dieser stickigen und unheimlichen Gegend.

Die Hauptcharaktere sind in Ordnung aber keiner von ihnen war mir aber so richtig sympathisch. Nur das Mädchen Yuna konnte mich ein bissen für sich einnehmen.

Was mein größter Kritikpunkt sind die Dialoge. Teilweise wirken sie so aufgesetzt. Und alle reden ähnlich! Das störte mich beim lesen sehr. Zudem gibt es viele Wiederholungen ständig muss irgendwer irgendwas jetzt unbedingt wissen. Leider ist das wirklich ein großer Minuspunkt da diese unpassend wirkenden Dialoge den Lesefluss stören und mich teilweise auch einfach genervt haben.

3,5 Sterne. Eine spannender, brutaler und teilweise unheimlicher Thriller mit übernatürlichen Elementen. Wer das alles mag sollte das Buch auf jeden Fall lesen. Nur an den Dialogen muss der Autor noch arbeiten.


Weiter Bücher des Autors hier auf dem Blog



14 Januar 2017

23 Dezember 2016

27 November 2016

03 Oktober 2016

Melinda Salisbury - Goddess of Poison. Tödliche Berührung




Inhalt

Twylla ist 17 und war bis vor einigen Jahren ein fast normales Mädchen. Doch dann hat sie erfahren das sie die Verkörperung der Großen Göttin ist, die gottgleiche Daunen. Sie wird seitdem im ganzen Land verehrt und gefürchtet zugleich. Zudem soll sie später den Kronprinzen heiraten. Doch ihr Schicksal ist nicht so schön und einfach wie es klingen mag. Einmal im Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch nur sie überlebt, das Gift setzt sich in ihrer Haut fest und jeder der von ihr berührt wird stirbt. Nur die königliche Familie nicht, da auch sie von den Göttern abstammen und somit imun gegen das Gift sind. Eine neue Wache die Twylla an ihre Seite bekommt beginnt aber damit Zweifel in ihr zu wecken. Ist wirklich alles so vorherbestimmt?


Bloomoon Verlag | eBook ISBN: 978-3-8458-1846-7 + Taschenbuch ISBN: 978-3-8458-1513-8 320 Seiten | The Sin Eater’s Daughter aus dem englischen Übersetzt von A.M Grünewald | The Sin Eater’s Daughter #1 | 19. September 2016

Meinung
Das englische Original ist mir schon öfter begegnet und stand auf meiner Wunschliste. Nachdem es nun die deutsche Übersetzung gibt habe ich mich dafür entschieden.

Ich bin immer noch recht unschlüssig was die Geschichte angeht. Der Start war interessant, die Geschichte an sich auch. Doch dann gibt es diese typischen Young Adult Anteile die mich teilweise genervt haben und die die Geschichte, für mich, unnötigerweise noch dramatischer machen wollen.
Aber von vorn. Man lernt Twylla kennen und ihren Alltag im Schloss. Ebenso erfährt man einiges über die Welt. Der Anfang wirkt daher noch recht unspektakulär und es passiert nicht sonderlich viel. Twyllas Alltag eben. Aber auch dieser ist schon durchzogen von Gewalt und Angst, da die Königin sehr kaltblütig ist. Dann kommt fahrt in die Geschichte, Twylla beginnt endlich nachzufragen und auch mal ein bisschen nachzudenken und deckt dabei eine riesige Verschwörung auf. Es war sehr spannend sie dabei zu begleiten, teilweise auch ärgerlich weil man sich als Leser irgendwann denken kann was noch kommt, nur Twylla merkt es nicht. Aber es macht auch Spaß wenn man sich über einen Charakter ärgern kann.

Twylla als Charakter war interessant. Sie ist naiv und liebenswert. Teilweise hat man absolut Mitleid mit ihr und allen anderen im Schloss. Dann kann sie mit ihrer Art aber auch unfassbar nervig sein. Und sie fragt nie nach oder macht sich Gedanken. Nur Selbstmitleid kann sie sehr gut. Aber sie macht sich im Laufe der Geschichte, wird mutiger.
Die Königin war auch klasse. So durchtrieben und fies. Leider war sie viel zu eindimensional Dargestellt, da hätte noch mehr kommen können.

Die Welt ist toll. Alles wirkt durchdacht und ist gut ausgearbeitet. Melinda Salisbury nimmt sich Zeit und erklärt viel. Ich mochte die Idee mit den Sündenessern. Die Götter waren interessant und auch die Herrschaftsformen. Leider wird aus der Geschichte dann eher ein Teenieroman, mit den typischen Teenieproblemen.

Was mich massiv gestört hat war die Art wie die Typen, die angeblich so unsterblich in Twylla verliebt sind und sie ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen wollen, mit ihr umgehen. Da fallen Sätze wie "Du darfst dich frei entscheiden. Wenn du mich nicht heiraten willst musst du das nicht. Aber ich werde mich umbringen wenn du mich verlässt oder nein sagst!". Bitte? Was zum Henker soll denn das? Von wegen frei und bla. Sowas kann ich gar nicht ab und es passierte leider öfter. Und nicht nur bei Typ A, auch bei Typ B. Sorry aber das hin und her hat irgendwie alles kaputt gemacht.

Das Ende geht dann wirklich sehr schnell und alles passiert schlag auf schlag, lässt sich die Geschichte am Anfang zeit überschlägt sich dann alles. Und leider endet alles mit einem bescheuerten Cliffhanger und mit einem Epilog, der so viele Fragezeichen aufwirft das ich schon fast keine Lust mehr auf die Fortsetzung habe. Was soll denn das? Kann man nicht einfach eines von beiden machen?

3,5 Sterne. Eine interessante Geschichte in einer tollen Welt und mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Leider teilweise auch recht vorhersehbar und die typischen YA Stellen waren nervig. Bildet euch einfach eine eigene Meinung!

Danke an den Bloomoon Verlag und Netgalley für das Leseexemplar!


Die Reihe
The Sin Eater's Daughter
0.5: The King of Rats
1: Goddess of Poison. Tödliche Berührung, The Sin Eater’s Daughter
2: The Sleeping Prince
3: The Scarecrow Queen

Weitere Rezensionen
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